
Geführte Wanderungen in der EifelWandern im Hohen Venn … am Hohen Venn … und ums Hohe Venn herum...Entdecken Sie diese einmalige, wunderschöne, spannende Landschaft bei einer Wanderung mit einem geprüften Wanderführer, der Ihnen die großen und kleinen Schönheiten dieser besonderen Landschaft näher bringt. Was gehört noch in diesen Rucksack? Eine Wanderung durch das Hohe Venn ist kein Spaziergang im herkömmlichen Sinn. Das Wort Venn bedeutet Moor, Sumpf, Marsch oder Torfland (es leitet sich ab vom gotischen Fani, heißt im nieder- ländischen Fehn oder Feen, französisch Fagne, italienisch Fango und deutsch Venn). Das bestimmende Element im Hohen Venn (dem dieses auch weitgehend seine Entstehung verdankt) ist das Wasser. Es gibt zahllose Tümpel, Teiche und kleine Seen, dazu Gräben, Bäche und 2 Talsperren. Die Wege sind schmale Trampelpfade, mal nass und mal fester, es sind hölzerne Stege, grasige Schneisen und (selten) geteerte Forstwege. Darum sollte der Wanderer entsprechend gekleidet sein, d.h., kräftiges Schuhwerk tragen und auch einen Regenschutz im Rucksack haben. Bei längeren Wanderungen etwas zu trinken und zu essen. Vielleicht noch ein kleines Handtuch, trockene Socken und einen warmen Pullover. Mit wem wandern Sie und was kostet es? Ihr Tourguide:Mein Name ist Kurt Holtvoeth. Ich bin geboren im Ruhrpott, wohne aber schon rund 40 Jahre in der Eifel, im Monschauer Land. Seit 1992 führe ich als geprüfter Wanderführer größere und kleinere Wandergruppen durch´s Hohe Venn. ![]() Gruppengröße: Eine Gruppengröße mit bis zu 15 Teilnehmern ist ideal, 20 sind die Grenze, darüber hinaus wird es schwierig, das Besondere von Flora und Fauna für alle verständlich herüber zu bringen. Dann empfiehlt sich die Begleitung durch einen 2. Wanderführer. Kosten: Die geführte Wanderung kostet pro Stunde 20,00 €. Die weiter unten vorgeschlagenen Touren haben jeweils einen Festpreis. Individuell zusammen gestellte Touren sind natürlich auch möglich. Dabei ergibt sich der Preis dann aus der Dauer der gewünschten Tour. Das Hohe Venn, was ist das, was ist das Besondere daran? Das Hohe Venn ist ein rund 10.000 Jahre altes Hochmoor, entstanden nach dem Ende der letzten Eiszeit. Bis heute weitgehend vom Menschen gestaltet, seitdem sich vor rund. 5000 Jahren die ersten Menschen hier niedergelassen haben. Menschen, die damals vom Jäger und Sammler zum Ackerbauern wurden. Eine vielgestaltige Landschaft, die dem wissbegierigen, an der Natur interessierten Wanderer so manchen Augenschmaus und viele überraschende Entdeckungen bietet. Im Randbereich, wo sich die schönen kleinen Dörfern befinden, sehen Sie saftige Weiden, Laub- und Nadelwälder, kleinere Heidegebiete, steile Bachtäler und imponierende Felsformationen. Dazu kommt der wunderbare weite Blick über die schöne Landschaft. An klaren Tagen sieht man in weiter Ferne die sanft gerundeten Kuppen erloschener Vulkane und sogar das Siebengebirge. Über all das spannt sich ein wunderbar weiter, hoher Himmel. Der aber auch schon mal mit Wolken, die bis auf die Erde hängen. Dazu vielleicht Nebel, der dann die Täler füllt wie eine weiße Milchsuppe. Das ist aber kein Grund, nicht ins Hohe Venn zu gehen. Das sind im Gegenteil Tage von ganz besonderem, fast schaurigem Reiz. Zu Ihren Füßen wachsen ein kleine Schönheiten, die nicht überall zu finden sind: Der Siebenstern z.B., eine kleine Blume, die sonst nur im Hohen Norden wächst, und der Sonnentau, eine "Fleisch fressende" Pflanze. Im Frühling färben Hunderttausende von Narzissen die Wiesen und Bachtäler leuchtend gelb. Dazu kommen Fieberklee, Wollgras, geflecktes Knabenkraut, Lungenenzian und Binsen, Schachtelhalm, Rausch-, Moos- und Preiselbeere und vieles, vieles mehr. Ergänzend erfahren Sie etwas zur Geschichte und Methode des Torfabbaus, der Köhlerei und auch warum die Ameisen so "erfolgreiche" Insekten sind (immerhin gibt es sie schon seit mehreren Millionen Jahren). Und, ein besonderes Schmankerl, etwas über die die kurze aber spannende Zeit des Kaffeeschmuggels nach dem 2. Weltkrieg. Das Hohe Venn - wo finde ich´s denn? Zur ersten groben Orientierung auf der Landkarte: Es liegt rund. 30 km südlich von Aachen. Genauer: Im Dreieck zwischen Monschau, Eupen und Malmedy. Der größere Teil liegt auf belgischem Staatsgebiet, der kleinere Teil beginnt direkt am Rande des Ortes Mützenich, der mit noch 6 weiteren, ehemals selbstständigen Orten die Stadt Monschau bildet. Von Mützenich aus, wo Sie auch schöne Quartiere finden, können Sie das Hohe Venn bequem in wenigen Minuten zu Fuß erreichen. Von den anderen Stadtteilen aus ebenfalls in wenigen Minuten mit dem Auto oder dem Bus. Jetzt geht es los Gestartet wird eine Wanderung immer auf dem Grenzparkplatz. Dieser liegt auf der linken Seite an der in Richtung Eupen führenden L 214, ca. 500 m hinter dem letzten Haus des Dorfes (vor diesem Haus befindet sich in der Mitte der Straße eine kleine Verkehrsinsel, auf der früher das "Zollhäuschen" stand). Alle Wanderungen sind leicht zu bewältigen, es gibt nur wenige Steigungen. Eine Einkehrmöglichkeit gibt es bei diesen Runden nicht. Tourvorschläge 1) Tour "Brackvenn"; Länge ca. 8,0 km; Dauer ca. 3 Std.; Preis 60 € 2) Tour "Brackvenn 2"; Verlängerung der Tour "Brackvenn 1"; Länge ca. 12,0 km; Dauer ca. 4 Std.; Preis 80 € 3) Tour " Brackvenn/Kutenhart/Haus Ternell"; Länge ca. 15 km; Dauer ca. 5 Std.; Preis 100 € Abweichend von diesen Vorschlägen können Sie vor Ort mit dem Wanderführer natürlich auch andere Runden individuell planen. Mit flexiblen Streckenlängen und entsprechend veränderter Zeit. Sie möchten es mal probieren? Den Kontakt zum Wanderführer stellt RODERTOURISTIK gern für Sie her!
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